WS 2.4.10

therapieren

Systemische Selbst-Integration

Aufstellungen zur Symbiose: Verschmelzung, Selbstentfremdung und Aggressionshemmung.

Klienten mit „verschmelzenden“ Identifikationen neigen zu Aggressionshemmung, Selbsthass und Abspaltung von Selbstanteilen. Das kann als Ausdruck eines machtvollen, da unbewussten Symbiosekomplexes verstanden werden. Durch Aufstellen der abgespaltenen Selbstanteile werden die Zusammenhänge bewusst – und lösbar. Ein Abgrenzungsritual ermöglicht es dem Klienten, den „inneren Raum“ für das Selbst wieder zu installieren. Unterdrückte, destruktiv gewordene Wut verwandelt sich in gesunde, fröhliche Abgrenzungsenergie!

31.10.2009, 14.30 - 16.30 Uhr
Zeit für Öffentlichkeit
Haus der Jugend Barmen

Referent:

Dr. Robert Langlotz
Dr. med., Arzt für Neurologie und Psychiatrie, Systemische Familientherapie, eigene Praxis seit 1976. Unzufrieden mit dem schulmedizinischen Krankheitsverständnis machte ich mich auf die Suche nach Alternativen, begegnete Karlfried Dürckheim, Arny Mindell, Bert Hellinger und einer Schamanin, bis ich meinen eigenen Weg fand. Schrittweise wurde mir das ungeheure destruktive Potential der Symbiose, besonders in ihrer kollektiven Ausprägung deutlich. So entstand das Konzept der Systemischen Selbst-Integration.